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UPDATE: Auslandspraktikum 2025

Schülergruppe vor Torbogen in valencia

UPDATE: Auslandspraktikum 2025

Mit dem Auslandspraktikum haben unsere Azubis die einmalige Gelegenheit sowohl ihre fachlichen als auch persönlichen Fähigkeiten zu erweitern. Dieses Jahr entsenden wir über 100 Schülerinnen und Schüler nach Dublin, Malta oder Valencia. Während des Praktikums lernen sie nicht nur die beruflichen Anforderungen in einem internationalen Umfeld kennen, sondern tauchen auch in die Kultur, das Leben und die Traditionen der jeweiligen Länder ein.

Dublin - 27.04. - 23.05.2025

Unsere angehenden Fachinformatiker (m/w/d) lebten und arbeiteten vier Wochen lang in Dublin. Im Auslandspraktikum wurde technisches Wissen erweitert und wertvolle berufliche & interkulturelle Einblicke gesammelt. Irlands Natur, Kultur und die offene Mentalität der Menschen hinterließen bei allen einen bleibenden Eindruck.

Vanessa in Dublin - Ein Erfahrungsbericht zum Auslandspraktikum

Vier unvergessliche Wochen in Irland – Mein Auslandspraktikum in Dublin

Wenn ich heute auf mein vierwöchiges Auslandspraktikum in Irland zurückblicke, kommen sofort viele wunderbare Erinnerungen in mir hoch. Diese Zeit war für mich weit mehr als nur ein beruflicher Aufenthalt – sie war eine echte Lebenserfahrung voller spannender Eindrücke, neuer Perspektiven und unvergesslicher Begegnungen.

Mein Praktikum absolvierte ich gemeinsam mit einem Mitschüler bei LaptopLab – einem Reparaturservice für Laptops und Handys im charmanten Küstenort Bray, südlich von Dublin. Der Shop war nur etwa 15 Minuten mit dem Bus von meiner Gastfamilie entfernt, was den täglichen Arbeitsweg angenehm kurz und unkompliziert machte. Bray selbst hat mich begeistert: eine ruhige, freundliche Stadt mit einer wunderschönen Strandpromenade, die besonders an sonnigen Tagen zum Verweilen einlud.

Unsere Aufgaben bei LaptopLab waren vielfältig und spannend: Wir durften Notebooks und Handys auseinandernehmen, analysieren, reparieren und wieder zusammenbauen. Besonders aufregend war es, als wir bei Kund*innen vor Ort mithalfen, neue PCs, Monitore oder Notebooks zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Diese persönlichen Einsätze waren für mich das Highlight des Praktikums – sie boten nicht nur fachliche Herausforderungen, sondern auch authentische Einblicke in das alltägliche Leben der Iren.

Unser Chef Valentino war ein echter Glücksfall: freundlich, entspannt, geduldig und immer offen für ein Gespräch. Die Arbeitsatmosphäre war locker, aber lehrreich – wir fühlten uns wertgeschätzt und auf Augenhöhe eingebunden. Die flexiblen Arbeitszeiten machten den Alltag zudem angenehm entspannt.

Während meiner Zeit in Irland lebte ich im idyllischen Shankill, einem ruhigen Vorort im Süden Dublins. Die Gegend war deutlich entspannter als das geschäftige Stadtzentrum – perfekt zum Abschalten nach der Arbeit. Zusammen mit drei weiteren Schülerinnen wohnte ich bei einer unglaublich herzlichen Gastfamilie, die uns vom ersten Tag an ein echtes Zuhause auf Zeit bot. Das Haus war gepflegt, das Essen liebevoll zubereitet und sehr lecker – morgens stand das Frühstück schon bereit, mittags gab es täglich ein frisch gepacktes Lunchpaket, und abends wurde gemeinsam gegessen und sich ausgetauscht.

Jeder von uns hatte ein eigenes Zimmer, was für genügend Rückzugsraum sorgte, und auch das Bad teilten wir uns problemlos. Besonders schön war die offene und unkomplizierte Art unserer Gastfamilie: Wenn uns etwas nicht schmeckte oder wir mal nicht zum Abendessen da waren, genügte ein kurzes Gespräch oder eine Nachricht – und alles war geklärt.


Auch der Austausch mit den anderen Mitschüler*innen war ein wichtiger Teil des Erlebnisses. Wir verabredeten uns nach Feierabend zu Spaziergängen, gingen in Pubs oder unternahmen kleine Ausflüge. Bei unseren wöchentlichen Treffen mit unserem Delegationsleiter Thomas im Pub am Mittwoch, wurden dann die Pläne fürs Wochenende geschmiedet: So standen unter anderem Ausflüge in den Glendalough Nationalpark, ein Besuch des Guinness Storehouses und ein Wochenendtrip nach Galway auf dem Programm. Solche gemeinsamen Aktivitäten haben den Zusammenhalt gestärkt und viele schöne Erinnerungen geschaffen.

Irland selbst hat mich mit seiner landschaftlichen Vielfalt beeindruckt. Das satte Grün, die unzähligen Schafe, das raue Küstenpanorama und die sanften Hügel – all das wirkt wie aus einem Bilderbuch. Dass ich dabei vier Wochen lang Sonnenschein erleben durfte, war ein besonderes Glück und hat den Gesamteindruck noch einmal verstärkt.

Überrascht war ich zunächst von der irischen Sprache – viele Straßenschilder sind zuerst auf Irisch geschrieben, was für mich völlig ungewohnt war. Doch im Alltag sprachen alle Englisch, und man konnte sich problemlos verständigen.

Eine kleine Einschränkung: Der Tagesausflug zu den Cliffs of Moher war mit einer langen Anreise von über zweieinhalb Stunden ab Galway verbunden. So spektakulär die Aussicht dort auch war – ob sich der Aufwand lohnt, sollte man für sich persönlich abwägen. Es hat auf jeden Fall für ein wenig Nervenkitzel gesorgt, da wir fast den Bus zurück nach Dublin verpasst hätten.

Was mir besonders im Gedächtnis bleibt, ist die irische Mentalität. Die Menschen sind unglaublich freundlich, hilfsbereit und gastfreundlich – egal wo man war, man wurde immer zu einer Tasse Tee und Keksen eingeladen, und selbst alltägliche Begegnungen sind von echter Herzlichkeit geprägt.


Mein Fazit:
Dieses Auslandspraktikum war für mich eine der wertvollsten Erfahrungen meines Lebens. Ich habe nicht nur mein technisches Wissen erweitert und neue berufliche Einblicke gewonnen, sondern vor allem auch gelernt, wie bereichernd es ist, eine andere Kultur hautnah zu erleben. Die Menschen, das Land, die Sprache, der Alltag – all das hat mich geprägt. Ich bin unglaublich dankbar für diese Möglichkeit und würde es jederzeit wieder machen. Wer die Chance bekommt, ein Auslandspraktikum zu machen – nutzt sie! Es ist eine Erfahrung, die man nie vergisst

Malta - 27.04. - 23.05.2025

Ende April reisten unsere Auszubildenden zum Immobilienkaufmann (m/w/d) für das Auslandspraktikums nach Malta. In den vergangenen drei Wochen haben die Schülerinnen und Schüler gearbeitet und die Insel kennengelernt. Eine Bootstour nach Gozo, das maltesische Feuerwerksfestival oder der Tritonenbrunnen war da nur einige Stationen. Ein besonderes Highlight war der Workshop zum Bemalen maltesischer Fliesen.

Valencia - 27.04. - 23.05.2025

Ende April reisten Auszubildende der Fachinformatik im zweiten Lehrjahr im Rahmen eines Auslandspraktikums nach Valencia. Nach der Ankunft wurden sie von einem Fahrdienst zu ihren Gastfamilien gebracht, bei denen sie herzlich aufgenommen wurden.

Bereits am ersten Tag erkundeten die unsere Azubis bei einer geführten Fahrrad- und Bootstour den Naturpark Albufera, Spaniens größten See. Dabei erhielten sie spannende Einblicke in den Reisanbau für die berühmte Paella – und entdeckten sogar Flamingos.

Da sowohl Montag als auch Donnerstag Feiertage waren, blieb in der Woche viel Zeit zur eigenen Erkundung der Stadt. Am Samstag stand ein ausführlicher Stadtrundgang auf dem Programm, bei dem die Gruppe mehr über die bewegte Geschichte Valencias und deren architektonische Zeugnisse erfuhr. Anschließend ging es am Montag in ein typisches Tapas-Restaurant, wo gemeinsam die Vielfalt der spanischen Küche entdeckt wurde.

In den kommenden Wochen werden unsere Auszubildenden der Fachrichtungen für Anwendungstechnik oder Systemintegration in verschiedenen Firmen ihre Fachkompetenz einbringen und weiterentwickeln. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Systemverwaltung, die Pflege von Websites sowie die Entwicklung und Wartung von Webanwendungen – stellvertretend für viele weitere spannende Tätigkeiten in den Unternehmen.

Valencia - 29.03. - 25.04.2025

Unsere angehenden Kauffrauen und -männer für Büromanagement starten in ihr 4-wöchiges Praktikum in Valencia.

Nach leichter Verspätung bezogen Sie Quartier. Während eines kleinen Rundgangs wurde die spanische Stadt erkundet.

Wir wünschen euch viel Spaß und viel Erfolg im sonnigen Spanien.

Lea in Valencia - Ein Erfahrungsbericht zum Auslandspraktikum

Hey, ich bin Lea und mache aktuell meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement an der AfBB in Dresden. Im Rahmen des 2. Lehrjahres haben wir im April 2025 unser Auslandspraktikum in Valencia absolviert.

Insgesamt 13 Personen aus meiner Klasse sind nach Valencia geflogen und haben dort 4 Wochen gelebt und gearbeitet. Ich habe mit 9 anderen Mitschülern in einem Apartment gewohnt, die anderen 3 wurden bei einer Gastfamilie untergebracht.

Das Apartment hatte fünf Schafzimmer (1 bis 3 Bettzimmer), zwei Bäder, eine große Küche und ein großes Wohnzimmer und war mit allen nötigen Geräten und Utensilien ausgestattet, die man zum Leben braucht. Direkt neben dem Apartment war ein großer Supermarkt und mehrere Bus- und Metrohaltestellen. Zu Fuß konnte man innerhalb von 15 min das Zentrum erreichen.

Es ist natürlich erstmal eine Herausforderung zu 10. in einem Apartment zu leben. Man kennt sich nur von der Schule und auf einmal verbringt man 24/7 miteinander. Aber es lief dennoch sehr harmonisch ab. Selbstverständlich gab es Meinungsverschiedenheiten und Streit aber diese wurden immer schnell gelöst und man konnte am Ende des Abends wieder zusammensitzen und lachen. Jeder musste in den 4 Wochen aus seiner Komfortzone raus, sonst funktioniert ein Zusammenleben nicht.

Wir waren fast alle in touristischen Unternehmen, wie Fahrradverleih oder Bootsausflüge, untergebracht. Ich habe in einem Unternehmen gearbeitet welches Bootsausflüge, Jetski- oder Bananabootfahrten angeboten hat. Unser Arbeitsplatz war eine kleine „Hütte“ in der Nähe vom Strand. Von der aus sollten wir die Bootsauflüge, etc. verkaufen. Leider waren im April nicht so viele Touristen die Bootsausflüge machen wollten, daher haben wir viel nur rumgesessen. Die meisten Touristen die zu uns kamen, haben uns nach dem Weg gefragt oder wollten allgemeine Informationen zu Valencia. Wir haben in 2 Schichten gearbeitet, vormittags und nachmittags. Unser Tutor konnte relativ gutes Englisch aber bei anderen konnten die Tutoren zum Teil nur Spanisch.

Generell muss man sagen, dass viele Spanier kein oder nur schlechtes Englisch sprechen. Auch in vielen Restaurant gibt es nur spanische Karten. Aber mit Google Übersetzer und Händen und Füßen kann man sich dennoch sehr gut verständigen, also keine Sorge. 😉

Spanien ist ein wunderschönes Land und Valencia eine wundervolle Stadt. Die Menschen sind sehr offen und freundlich. Die Natur reicht von Strand bis hin zu Bergen die nur 1 ½ Stunden von Valencia entfernt sind. Und das Wetter ist natürlich auch mega. Sonnig, mild und eine kleine Prise Meeresluft.

Dennoch sollte man sich vor Anreise über ein paar Punkte bewusst sein: Spanien ist nicht Deutschland.

·       Die Ausstattung im Apartment oder die Hygienestandards sind nicht wie in Deutschland. Es ist ja auch kein 5 Sterne Urlaub. 😉

·       In Spanien wird wesentlich später gegessen als ist Deutschland. Vor 20 Uhr öffnet fast kein Restaurant in Valencia.

·       Es wird nicht alles perfekt laufen. Fehler passieren immer, egal von welcher Seite.

·       Spanier haben eine völlig andere Mentalität. Getreu dem Motto „Kommst du heut nicht, kommst du morgen.“. Auch Pünktlichkeit wird in Spanien nicht so ernst genommen. Dennoch wirken die Spanier viel glücklicher und entspannter als die Deutschen.

Mir hat das Auslandspraktikum sehr viel Spaß gemacht und ich kann es auch nur von Herzen weiterempfehlen. Wir sind als Klasse viel mehr zusammengewachsen und haben so viel schöne Dinge zusammen erlebt. Man lernt Selbstständigkeit, wird selbstbewusster und man geht über seine eigenen Grenzen hinaus. Man lernt das Arbeitsleben im Ausland kennen und kann seine Sprachkenntnisse verbessern und ausbauen. Und vor allem kommt man raus aus seiner Komfortzone!

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