Internationales Bildhauersymposium 2022 – Vernissage

Künslergruppe mit Geschäftsführer Günter Kahle

Internationales Bildhauersymposium 2022 – Vernissage

Nach drei Wochen intensiver und körperlich harter Arbeit beendeten die acht Künstlerinnen und Künstler ihre Skulpturen und präsentierten diese am Sonntag der Öffentlichkeit.

Günter Kahle eröffnete die Vernissage bei strahlendem Sonnenschein und ehrte die Leistung der Bildhauerinnen und Bildhauer. Die entstandenen kreativen Werke aus Sandstein zum Thema „Lernen“, verbleiben auf dem Campusgelände. Im Sinne der Künstlerinnen und Künstler sollen die Skulpturen den Schulhof beleben, indem an und mit ihnen interagiert wird.

Die Herangehensweise der Künstlerinnen und Künstler an das Thema war sehr unterschiedlich, so dass spannende Interpretationen möglich waren und sind.  

  • Christian Ruckdeschel (Deutschland) - “Tisch für Ronja”
    • Bei seinem Werk lassen unterschiedliche Blickrichtungen verschiedene Perspektiven zu, welche der Betrachter ganz für sich persönlich interpretieren soll und dabei seiner Phantasie freien Lauf lassen kann.  Sein „Tisch“ soll auch als Tisch verwendet werden und sich somit in den Campus einfügen.

  • Peter Fiedler (Deutschland) - „Das geheime Leben der Pflanzen“
    • Der Leiter des internationalen Bildhauersymposiums hat seine Skulptur ausschließlich mit Hammer und Meißel bearbeitet. Sein Werkstück offenbarte während der Bearbeitung eine dunkelgraue Schicht, welche vermutlich durch einen Vulkanausbruch entstand und über Jahrmillionen im Stein eingeschlossen wurde. Die natürlich entstandene Farbe des Steins spiegelt sich auch in den organischen Formen der Skulptur wider.

  • Enrica Rebeck - „jump!”
    • Die entstandene Skulptur soll den Betrachter dazu anregen, sein schwer erlerntes Wissen im entsprechenden Moment anzuwenden und danach wieder zu vergessen, um Platz für neues Wissen und neue Eindrücke zu schaffen.

  • Olena Dodatko - „Accumulation”
    • Vor allem in der Schule und während des Studiums wird viel Wissen angesammelt, welches erst einmal chaotisch abgespeichert wird. Die Künstlerin ist der Überzeugung, dass der Mensch nur über sich hinauswachsen kann, wenn dieses Chaos in eine geordnete Struktur gebracht wird.

  • Ryszard Litwiniuk & Ewa Suprun - „Noesis – Temple of Man”
    • Für den Künstler hat Dresden eine ganz besondere Bedeutung. Als kleiner Junge war er hier zu Besuch und hat einen Bildband der Gemäldegalerie bekommen. Diesen trägt er seitdem immer als Inspiration bei sich, auch während der 14 Jahre in Kanada. Er ist darum besonders gerührt nun in Dresden bildhauerisch tätig gewesen zu sein und ein Stück seiner selbst hier zu lassen. Sein Werk soll an einen Philosophenstein anmuten. Der Betrachter kann und soll mit dem Stein interagieren. Der obere der beiden jeweils eine Tonne wiegenden Steine ist drehbar.

  • Gela Durujeli - „The forgotten idea“
    • Dresden in Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft: Die Inspiration dazu lieferte dem Künstler das weltbekannte Foto „Blick vom Rathausturm nach Süden mit der Allegorie der Güte“ (Aufnahme 1945). Die „Trümmer“ von Dresden liegen um die Skulptur verteilt. Die Stadt im Relief ist wiederaufgebaut, über der Stadt ist ein Durchbruch, welcher den Blick in die Zukunft symbolisiert. Auf der Rückseite der Skulptur ist das neue Dresden dargestellt. Mit Stücken von Festplatten verweist der Künstler auch auf das moderne Dresden „Silikon Saxony“.

  • Kei A. Nakamura - „Listen to the voice”
    • Das Werk des Künstlers besteht aus zwei Teilen mit fester Anordnung. Die eigentliche Skulptur erinnert an eine Ohrmuschel. Die Intension des Künstlers dabei ist, dass der Bertrachter in Ruhe verweilt, sich Zeit nimmt, auf äußere Einflüsse achtet und seiner eigenen inneren Stimme zuhört.

  • Carlos Monge - „Three in balance“
    • Die Skulptur des Künstlers scheint kurz vor dem Umkippen zu sein, steht aber fest auf dem Boden in völliger Balance. Die entstandenen Formen folgen keiner realen Ordnung und ergeben ein spannendes Spiel zwischen Licht und Schatten.  

Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei allen Künstlerinnen und Künstlern. Es war eine großartige Erfahrung Ihnen während des Entstehungsprozesses der Skulpturen zusehen zu dürfen. Vielen Dank!  

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