Eine Woche, die nicht so schnell in Vergessenheit gerät: Im Oktober waren 25 Schülerinnen und Schüler der AFBB aus Beruflichem Gymnasium, Fachoberschule und Berufsschule auf Studienfahrt in Oświęcim und Krakau.
Gemeinsam besuchten sie die Gedenkstätten Auschwitz und Auschwitz-Birkenau, setzten sich mit den Geschichten der Menschen auseinander, die dort verfolgt und ermordet wurden, und besuchten verschiedene Ausstellungen und Workshops.
Besonders eindrücklich waren die vielen persönlichen Geschichten hinter den historischen Ereignissen. Dazu gehörte auch ein Zeitzeugengespräch im Galicia-Museum in Krakau. Krystyna Nowak erzählte dort die Geschichte ihrer Mutter, die während des Zweiten Weltkriegs ihre jüdische Freundin aus dem Krakauer Ghetto rettete.
Zwischen den Besuchen blieb viel Raum für Gespräche und gemeinsame Reflexion. Die Eindrücke der Woche waren vielfältig – und teilweise schwer in Worte zu fassen.
Gerade deshalb war diese Fahrt mehr als eine Reise zu historischen Orten: Sie hat Geschichte greifbar gemacht und gezeigt, warum Erinnern auch heute wichtig ist.