15.10.2018 | Dresden
Studienfahrt des Beruflichen Gymnasiums nach Brüssel

Wenn man an Brüssel denkt, fallen einem sofort die Begriffe Atomium und Europaparlament ein, bestenfalls erinnert man sich an das berühmte Manneken Pis. Doch dass Brüssel noch viel mehr zu bieten hat, ahnten die Schüler des beruflichen Gymnasiums nicht im Ansatz, als sie ein Angebot einer Studienfahrt nach Brüssel bekamen und zahlreich annahmen.

Vom 07. bis 12. Oktober 2018 besuchten daher 27 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 11, 12 und 13 mit ihren zwei Begleitlehrern Frau Richter und Herr Göpner als auch unserer Gastgeberin, Fr. Kirst von der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, das aktuelle Studienfahrtziel Brüssel, die Hauptstadt Belgiens.

Sonntagmorgens um 9.00 Uhr ging es endlich mit 1 Stunde Verspätung mit unserem Bus in Richtung Belgien los. Nach elf Stunden Fahrt trafen wir an unserem Ziel ein, bezogen schnell unsere Zimmer im zentralgelegenen Hotel und ließen den Abend gemeinsam in der Hotelbar ausklingen. Somit konnte gleich das gigantische belgische Biersortiment auf seine Tauglichkeit hin überprüft werden.

Montags machten wir zunächst einen Stadtrundgang durch die Altstadt. Dabei nahmen wir unter anderem den Grand Place, den Place de la Bourse, die Galeries Royales und natürlich Manneken Pis in Augenschein, ehe bei Maison Antoine die weltbesten und berühmten Fritten getestet wurden. Maison Antoine ist ein Klassiker und in vielen Reiseführern über Brüssel vertreten.

Am Nachmittag lernte die gesamte Gruppe im Europäischen Parlament vieles über die Funktionsweise der EU kennen und konnten den großen Sitzungssaal besichtigen. Beeindruckend waren die vielen Dolmetscherkabinen, die benötigt werden, um Reden in die 24 offiziellen Sprachen der EU zu übersetzen. Der Rest des Tages bis zum gemeinsamen Abendessen in einem italienischen Restaurant stand dann zur freien Verfügung und wurde vor allem zum Shoppen benutzt.

Auch der Dienstag stand zunächst ganz im Zeichen der Europäischen Union. Morgens lernten wir bei unserem Informationsbesuch im europäischen Rat und nachmittags bei der Europäischen Kommission die Aufgaben und Funktionsweise kennen, konnten Fragen stellen und über aktuelle Probleme diskutieren. Damit haben wir an den ersten beiden Tagen das Europaviertel von Brüssel in seiner vollen Bedeutung kennen gelernt. Der Nachmittag stand dann wieder zur freien Verfügung, denn unsere Schüler hatten ja schließlich Ferien gehabt.

Am Mittwoch besuchten wir zunächst das interaktive Museum im  Haus der europäischen Geschichte und nach einer längeren Mittagspause das weltberühmte Atomium. Dieser Besuch war besonders beeindruckend und ist zu Recht ein Anziehungspunkt für viele Touristen und somit ein Brüsseler Wahrzeichen. Am Abend stand ein gemeinsames Abendessen im Kult Club Hard Rock Café auf dem Programm

Am Donnerstag stand Brügge auf dem Plan. Nach unserem Stadtrundgang durch die historische Altstadt konnte man eine Kanalrundrundfahrt erleben, den Belfried besichtigen oder den historischen Gassen der Stadt einen Besuch abstatten.

Freitags machten wir uns dann auf den Heimweg. Abschließend kann man sagen, dass die Studienfahrt Brüssel für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis war und sehr zu empfehlen ist. Die richtige Mischung aus Information– und Freizeitprogramm am Tag und gemütlichen Besuchen in Bars am Abend sorgte für eine tolle Stimmung und eine wirklich schöne Studienfahrt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Schülern für die fantastischen – schönen Tage bedanken. Eure gute Stimmung hat zum Erfolg der Fahrt beigetragen. Danke, dass ihr uns begleitet habt. 

Ein besonderer Dank geht auch an Fr. Kirst und die Landeszentrale für politische Bildung für die großartige, wiederholte Unterstützung. Und an Fr Richter für die Lehrerbegleitung. Ohne diese beiden wäre die Fahrt nicht möglich gewesen. 

 

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