SEER

SEER - Towards Sustainable and Energy Efficient Real Estate Education and Training

Vorhaben und Ziele

Fragen der Energieeffizienz von Gebäuden und der Einsatz von erneuerbaren nehmen in der Ausbildung von Immobilienkaufleuten bislang einen sehr geringen Anteil ein. Jedoch befinden wir uns an einem Punkt, in dem Megatrends wie Klimawandel, Urbanisierung, Digitalisierung und die damit veränderte Nachfrage der Kunden und Eigentümer eine immer wichtigere Rolle spielen.

Dies ist ein gesamteuropäisches Phänomen, das eine rasche Reaktion erfordert und alle EU-Länder haben sich dazu verpflichtet, Energie von der Erzeugung bis zum Endverbrauch effizienter zu nutzen.

Da Gebäude und Bauprojekte bis zu 40 % der gesamten Energie verbrauchen, stellt der Immobiliensektor eine wichtige Stellschraube bei der Erreichung der Klimaziele dar, so dass auch der Qualifikationsbedarf von Immobilienfachleuten steigt.
Dies wiederum zwingt die Berufsbildungseinrichtungen, sich auf die Beantwortung der folgenden Fragen vorzubereiten:

  • Wie sieht die Zukunft des Sektors aus und welche neuen Kompetenz- und Ausbildungsbedürfnisse zeichnen sich ab?
  • Wie sollten nationale und europäische berufliche Weiterbildung und Qualifikationen entwickelt werden, um diesen Herausforderungen zu begegnen?

Gleichzeitig gewinnt die nationale und internationale Vergleichbarkeit der beruflichen Immobilienausbildung angesichts der Entwicklung eines EU-weiten Arbeitsmarktes in diesem Bereich zunehmend an Bedeutung.

Das Projekt SEER (Towards Sustainable and Energy Efficient Real estate education and training) will auf diese Notwendigkeiten reagieren. Durch das internationale Konsortium verschiedener Institutionen, die in der Ausbildung von im Immobiliensektor Beschäftigten etabliert sind, werden die Antworten auf verschiedene Fragestellungen gesucht bzw. die nachgenannten Ziele verfolgt:

  1. Vor welchen Herausforderungen steht die Immobilienbranche angesichts der Energiewende, insbesondere in der Ausbildung der Fachkräfte?
  2. Ermittlung neuer Kompetenzen und Ausbildungsbedürfnisse im Immobiliensektor, die sich daraus ergeben
  3. Welche Lehr- und Lernmodelle entsprechen diesen Bedürfnissen (in den jeweiligen Partnerländern) am besten?
  4. Generierung von neuen Ideen für die Entwicklung von Ausbildungsprodukten oder Qualifikationen für die berufliche Aus- und Weiterbildung in der Immobilienwirtschaft
  5. Austausch von Informationen, Know-how und Lehr- und Lernmodellen zwischen den teilnehmenden Ländern
  6. Konkrete Weiterentwicklung der beruflichen Weiterbildung in den Partnerorganisationen des Projekts, z.B. durch Zusatzqualifikationen
  7. Verbreitung der Projektergebnisse in nationalen Netzwerken rund um die Fach- und Berufsbildung im Immobilien- und Energiesektor

Hierzu werden insgesamt drei Intellectual Outputs erstellt:

  1. Eine Bedarfsanalyse zur Ermittlung der Lernbedürfnisse
  2. Ein Bericht, in dem die besten existierenden Lehr- und Lernmodelle beschrieben werden, die den Bedürfnissen der künftigen Ausbildung der Immobilienkaufleute im Hinblick auf Energieeinsparung und regenerative Energien entsprechen.
  3. Ein Curriculum für die Ausbildung, welches in bestehende berufliche Abschlüsse integriert werden kann und damit eine Höherqualifizierung darstellt

Die AFBB beabsichtigt daher, dieses Curriculum zu einem Zusatzmodul (ZQ) für ihre Immobilienkaufleute zu entwickeln, dass es uns als Berufsschule ermöglicht, eine zukunftsorientierte Ausbildung für unsere Schüler anzubieten.

Im Rahmen des Projektes werden zudem Workshops zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der Projektergenisse in drei der Partnerländer organisiert. Jeweils einer findet in der Slowakei und in Deutschland (auf dem AFBB Campus im Juni 2018) statt. Diese und die Multiplikatorenveranstaltung in Helsinki im Mai 2019 werden sicherstellen, dass ein breites Publikum internationaler, nationaler und regionaler Stakeholder die Ergebnisse zur Kenntnis nimmt und schließlich seinerseits dem Bildungsmarkt entsprechende Angebote unterbreiten kann. Zusätzlich soll das Bewusstsein für dieses Zukunftsthema gesteigert werden.
Damit wird die Vorreiterrolle des AFBB in diesem Ausbildungssegment sichergestellt.

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